Tanztheater PATINA in Bewegung
INNERGIE - Wiesbaden tanzt 2025



INNERGIE
Das Tanztheater PATINA widmet sich in seiner aktuellen Produktion den sichtbaren und unsichtbaren Spuren, die das Leben in Körpern hinterlässt. Unter dem Titel INNERGIE entstand ein dokumentarisches Tanztheaterstück, das biografisches Material in Bewegung übersetzt – roh, poetisch und zutiefst menschlich.
Acht Tänzerinnen, jede mit einem reichen Schatz an Lebenserfahrung, begegnen sich im Probenprozess mit Offenheit und Neugier mit ihren Geschichten.
In improvisierten Settings erforschen sie Erinnerungen, Themen und Fragmente ihrer eigenen Biografien. Ausgangspunkt ist der Körper als Träger von Geschichte – als lebendiges Archiv, in dem Erfahrungen, Gefühle und Lebensphasen eingeschrieben sind.
Dabei geht es nicht um das Nacherzählen oder Nachstellen von Erlebtem. Vielmehr entstehen in der tänzerischen Auseinandersetzung Bewegungstexte, die Erlebtes transformieren und neu erlebbar machen.
Jede Geste, jeder Schritt, jede Haltung wird zum Ausdruck einer inneren Welt, die sich im Außen manifestiert –
mal kraftvoll und raumgreifend, mal fein und fragil.
Das Stück lädt das Publikum ein, neue Perspektiven auf den Körper und seine Geschichten zu entdecken: Nicht als Objekt der Bewertung oder Perfektion, sondern als Ausdruck von Zeit, Wandel, Stärke und Würde.
INNERGIE zeigt, wie aus der Entschleunigung heraus Energie entsteht – eine Energie, die nicht laut sein muss,um Wirkung zu entfalten.
Es ist die stille Kraft der Erinnerung, der gelebten Erfahrung, der Selbstermächtigung.
Die acht Frauen tanzen nicht über das Leben – sie tanzen mit dem Leben. Sie geben Einblicke in innere Landschaften, lassen Verborgenes aufscheinen und feiern das, was sie sind: präsent, lebendig, verbunden.
Mit großer Sensibilität und künstlerischer Klarheit entsteht so ein Stück, das gleichermaßen berührt und bestärkt – ein Plädoyer für das Erinnern im Körper und die Schönheit eines authentischen Ausdrucks.
Konzept & Choreografie:
Maria Eckert
Tanz:
Claudia Caglayan, Christianne Jaquet,
Heike Kern, Elisabeth Krenzien, Sama Samel,
Heide Schöne, Maria Tepper, Brigitte Uhr-Gorski
Lichtdesign & Veranstaltungstechnik:
Dominik Vock
Dauer:
50 Minuten, keine Pause
Text:
Sven Hartlep
LICHTERWENDE - Wiesbaden tanzt 2022

LICHTERWENDE
Das neue Stück des Tanztheaters PATINA entstand aus vielfältigem Material –
bei Improvisationen, inspiriert durch das tänzerische Erforschen unterschiedlicher Themen:
Die unfassbar komplexen Netzwerke des Waldes als Motiv und individuell ausgewählte kraftgebende Texte sind der Boden, auf dem Begegnungen passieren, nah und aus Distanz. Räume werden geschaffen und ausgeleuchtet, Licht und Schatten sind weitere Elemente, welche die Tänzerinnen in Energie umsetzen.
Vernetzung – innerhalb der Gruppe und als großes Ganzes
Nähe und Distanz – im Raum und aus der Ferne – Verbundenheit
persönlich gewählte kraftvolle Texte – Begegnung
Beleuchten der Innenräume – achtsames Verfolgen der eigenen Impulse
Innen nach außen wenden
Kreieren von Räumen – Berührung ohne Körperkontakt
Wege – gerade, gewunden, diagonal – Wirbel
Lichtbringen – von innen leuchtend – mutige Zu-Mutung
Geschichten im Kopf sichtbar werdend im Tanz
Konzept & Choreografie: Maria Eckert
Tanz: Christianne Jaquet, Heide Frey, Heike Kern,
Maria Tepper, Birgit Lauterbach,
Natallia Tchernoukha, Brigitte Uhr-Gorski,
Ursula Nolte-Kessler
Veranstaltungstechnik: Henry Rehberg
Wände: Jürgen Weiß
Kostüme: Johanna Ide
Trailer BLAUES MOSAIK für Wiesbaden tanzt 2018
Trailer Making off 2017
BLAUES MOSAIK
Aus dem Dämmerlicht erscheinen die 10 Frauen des Tanztheaters PATINA in der weiblichen Farbe Blau.
Kaum greifbar tauchen sie auf und nehmen das Publikum mit in die Unendlichkeit des Augenblicks.
Zwischen Hell und Dunkel entstehen einfühlsame Beziehungen und flüchtige Kühnheiten.
Die sehr eigenen Objekte der Tänzerinnen ziehen sich wie eine beständige Verbindung durch das Stück.
Sie gewähren Einblicke in die Persönlichkeiten:
zartes Gras, ein massives Stück Treibholz,
ein Stapel Papier, ein Ring, zwei Raubvogelfedern ...
Alle Objekte beeinflussen den tänzerischen Ausdruck, lassen die Frauen in Dialog treten und beflügeln die ganze Gruppe.
Die Choreografin Maria Eckert fügt Witziges, Besinnliches, raumfüllend Quirliges und Tiefgründiges zusammen.
Alles fließt ineinander.
Kommen – Sein – Gehen
Die, wie ein Mosaik, zusammengestellte Musik u.a. von Max Richter, Björk, Jun Miyake und Ezio Bosso trägt als Klangteppich den Abend.
Choreografie: Maria Eckert
Tanz: Claudia Caglayan, Gabriele Grüßges,
Christianne Jaquet, Birgit Lauterbach,
Usula Nolte-Kessler, Ingrid Rössel- Draht, Ulla Ruß,
Grit Schade, Maria Tepper, Brigitte Uhr-Gorski
Lichtdesign: Laura Pinkert
Licht & Technik: Dieter Wutzke, René Zensen
Dauer: 60 Minuten, keine Pause
Sneak peek in den Probenprozess 2016/17
Performance im Atelier Be poet Frankfurt/a.M.
Trailer AUS DER MITTE 2015
AUS DER MITTE
Die Tänzerinnen thematisieren das Älterwerden aus weiblicher Sicht, dem sie einen facettenreichen Ausdruck verleihen. Aus der Mitte zeigt den Prozess der Frauen, die ihre individuellen Themen mit der Sprache des Tanzes über das Persönliche hinaus heben.
Die Kraft des weiblichen Kollektivs lässt Freiräume für Einzigartiges. Den Dingen ihre ureigene Zeit lassend, verändern sich einengende Muster. Körperliche Begrenzung und Zerbrechlichkeit fordern und erhalten ihre Daseinsberechtigung. Die Leichtigkeit integriert die Schwere. Polaritäten des Lebens balancieren sich aus und aus dem Suchen wird ein Finden.
Maria Eckert choreografierte aus unterschiedlichen tänzerischen Mosaiksteinen eine bunte Geschichte über die schillernde, vielfarbige und durchaus wohltuende Patina des Älterwerdens, die sich oft erst aus der Mitte des Lebens heraus entwickelt.
Choreografie: Maria Eckert
Tanz: Claudia Caglayan, Gabriele Grüßges,
Brigitte Hofmann, Christianne Jaquet/
Grit Schade, Birgit Lauterbach, Usula Nolte-Kessler,
Ingrid Rössel- Draht, Ulla Ruß, Elke Selzer,
Maria Tepper, Brigitte Uhr-Gorski
Lichtdesign & Technik: Laura Pinkert
Dauer: 60 Minuten, keine Pause